Kraft-Wärme-Kopplung bedeutet die gleichzeitige Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme. Bei den Stadtwerken Fellbach werden dazu Blockheizkraftwerke (BHKWs) verwendet. Dies sind Industrieotto-Motoren, die mit Erdgas betrieben werden. Sieben solcher Motoren betreiben die Stadtwerke Fellbach in ihrem Versorgungsgebiet in vier Heizzentralen.
Die BHKWs werden wärmegeführt betrieben. Das bedeutet, dass die Motoren nur dann in Betrieb sind, wenn eine Wärmeanforderung durch die angeschlossenen Wärmeverbraucher besteht. Die BHKWs erzeugen in der Regel 50 bis 80 % des Wärmebedarfs. Der Rest der benötigten Wärme wird durch sogenannte Spitzenlastkessel bereitgestellt.
Die Entscheidung zum Bau von BHKWs war ein Beitrag der Stadtwerke zum Fellbacher CO2-Minderungskonzept und einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg des Konzepts.
Die Tabelle stellt wesentliche Kenndaten der BHKWs der Stadtwerke dar.
BHKWs der SWF | ||||
| FEWOG | Neue Stadtmitte |
Friedens- schulzentrum |
Friedrich- Schiller- Gymnasium | |
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Inbetriebnahme |
1995 | 1998 | 1999 | 2003 |
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Anzahl BHKW Module |
2 | 1 | 2 | 2 |
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installierte elektrische Leistung |
100 kW | 770 kW | 224 kW | 224 kW |
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Stromerzeugung der |
488.000 kWh | 3.269.000 kWh | 1.058.000 kWh | 994.000 kWh |
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Wärmeerzeugung der |
849.000 kWh | 4.133.000 kWh | 2.030.000 kWh | 1.933.000 kWh |
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Anzahl Spitzenlastkessel |
2 | 3 | 2 | 3 |
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Wärmeerzeugung der Spitzenlastkessel |
865.000 kWh | 1.186.000 kWh | 657.000 kWh | 760.000 kWh |
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CO2 -Minderung der Gesamtanlage im Vergleich zu einer konventionellen Strom- und Wärmeerzeugung |
77000 | 787000 | 407000 | 420000 |
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Brennwertkessel und 2 BHKW Module à 112 kW Leistung im Friedensschulzentrum |
BHKW Modul im Hallenbad mit einer |


